AGoFF-Wegweiser

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Seit 1978 erscheint der durch die Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e. V. herausgegebene Wegweiser unter dem Titel Wegweiser für die Forschung nach Vorfahren aus den ostdeutschen und sudetendeutschen Gebieten sowie aus den deutschen Siedlungsräumen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa, bisher in fünf Auflagen. Das Buch ist hauptsächlich unter dem Namen AGoFF-Wegweiser bekannt.

Aktuelle (stark überarbeitete und erweiterte) 6. Auflage:

Rösler, Andreas: Wegweiser für genealogische und historische Forschungen in ehemals deutschen Siedlungsräumen im östlichen Europa / bearb. von Andreas Rösler in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e.V., Zittau: graphische werkstätten zittau gmbh, 2009. (515 Seiten, ISBN: 978-3-929744-40-8 <a href="javascript:Pick it!ISBN: 978-3-929744-40-8"><img style="border: 0px none ;" src="http://www.citavi.com/softlink?linkid=FindIt" alt="Pick It!" title='Titel anhand dieser ISBN in Citavi-Projekt übernehmen'></a> )

Im Teil A, allgemeine Angaben, bekamen Auswanderer und religiöse Gruppen wie Salzburger Hugenotten, Mennoniten, Herrnhuter, Juden und Mormonen eigene Abschnitte, jeweils mit Organisationen, Bibliographien und Literatur. Bibliographische Angaben existieren zu Bibliographien, Monographien, Adressbüchern, Handbüchern, genealogischer Fachliteratur und zu Landkarten, wobei aktuelle fremdsprachige Literatur berücksichtigt wurde. Dazu finden sich Hinweise zu Forschungseinrichtungen, Archiven, Bibliotheken, Bild- und Kartensammlungen, Museen und regionalhistorischen Vereinigungen in Deutschland Österreich und Polen. Die Erläuterungen zu den lokalen Angaben zeigen schnell, dass der Wegweiser die einzige umfassende und aktuelle Übersicht von Einrichtungen in Bezug auf dir historischen Siedlungsgebiete der Deutschen im östlichen Europa bietet, ein Umstand, der ihn über den Kreis der Genealogen hinaus als wichtiges Nachschlagewerk für alle an dieser Region Interessierten werden lässt. Neben den Angaben über Heimatgemeinschaften und heimatgeschichtliche Sammlungen existieren nun auch Hinweise zu Museen im Forschungsgebiet, zu regionalhistorischen Vereinen, Minderheitenorganisationen, Literatur und Adressbüchern.

Die Gliederung der Teile B (ehemals zu Deutschland gehörende Gebiete) und C (Siedlungsgebiete im Ausland) folgen dem gleichen Schema wie der Teil A. Dabei beginnt jeder Abschnitt mit einer Kartenskizze und einem historischen Abriss über das jeweilige Forschungsgebiet. Den Abschluss bildet ein Ortsverzeichnis, wobei die im Text durchgängig erwähnten historischen und aktuellen Ortsbezeichnungen vollständig erfasst sind.

Zu den erwähnten Archiven werden mitunter sehr detaillierte Bestandsangaben gegeben. So erfährt der Nutzer z.B. welche Zipser Kirchenbücher sich im Moskauer Sonderarchiv befinden und welche Kirchenbücher bzw. Zweitschriften von Kirchenbüchern im Evangelischen Zentralarchiv in Hermannstadt bzw. im Erzbischöflichen Archiv in Temesvar liegen. Wegen seiner Vielgestaltigkeit und Fülle an Informationen richtet sich der Wegweiser nicht nur an Anfänger, sondern insbesondere auch an fortgeschrittene Forscher, die regelmäßig Archive besuchen, zusätzlich regionalhistorische Bezüge aufdecken möchten und auch fremdsprachige Literatur wahrnehmen.

Bezugsmöglichkeit:

graphische werkstätten zittau GmbH
An der Sporthalle 2
02763 Zittau
Telefon: (03583) 514 433
Telefax: 510 298
E-Mail: info@gwz.io
www.gwz.io
(Preis: 24,80 EUR)