Rimburg

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Aus der Herrlichkeit Rimburg im Herzogtum Limburg, Land Overmaas, Herrschaft Herzogenrath (Fabricius 1789)wurde durch die Franzosen (ca. 1792) genau wie aus Ubach over Worms eine Mairie, die dem Kanton Rolduc zugehörte. Im Jahr 1800 wurde Rimburg geteilt, grenzbestimmend war der Lauf der Wurm; es entstanden

  1. die Gemeente Rimburg (NL), die am 16.12.1886 aufgehoben und mit der Gemeente Ubach over Worms zusammengelegt wurde
  2. und die Bürgermeisterei, später Landgemeinde Rimburg (D), die dem Landkreis Aachen angehörte; zum diesem Teil gehörte auch Schloss Rimburg
    • 1857 wurde die Bürgermeisterei Rimburg mit der Bürgermeisterei Merkstein vereinigt (1)
    • 1927 wurde die Gemeinde Rimburg mit der Gemeinde Merkstein vereinigt (1)
    • nach 1945 gehörten Schloss und der dazugehörende Boden eine zeitlang zum niederländischen Rimburg (3)
    • 1963 wurde das Gebiet aber an Deutschland zurückgegeben (3)
    • 1972 wurde das deutsche Rimburg nach Übach-Palenberg eingemeindet (2)
  • Eigentümer von Schloss Rimburg ist seit langer Zeit die Familie von Brauchitsch. In den 50-er Jahren verkaufte sie Land als Bauland. Dieses Land macht heute den größten Teil des bebauten deutschen Rimburg aus. (3)
  • Die Herrlichkeit Rimburg und das spätere, auf deutschem Gebiet gelegene Rimburg gehörte zur Pfarre Merkstein. Eigene Kirchenbücher (THS) liegen für die Zeit von 1797 bis 1858 „Merkstein BA“ vor (Thorey-Geis zitiert Anton Krudewig: Neues Verzeichnis der Kirchenbücher der ehemaligen Rheinprovinz, Köln 1977.)
  • Kirchenrechnungen der Pfarre Rimburg (1824-1856) auf www.archive.nrw.de als Bestand des Stadtarchivs Herzogenrath.


  1. Rimburg (Übach-Palenberg), Kreis Heinsberg
  2. Rimburg (Landgraaf)

Zur Geschichte vergleiche

Bibliografie

  • Quix, Christian: Schloss und ehemalige Herrschaft Rimburg, die Besitzer derselben, vorzüglich die Grafen und Freiherren von Gronsfeld, nebst den umliegenden Dörferen, Aachen 1835.
  • Hanssen, H.: Die Rimburg, Aachen 1912.
    • Beide Bücher wurden abgeschrieben und neu aufgelegt. Sie sind zu beziehen über die Service-Stelle im Rathaus der Stadt Übach-Palenberg (Direktlink Info)
  • Oidtman, Ernst von: Zur Genealogie und Heraldik früherer Besitzer der Rimburg, in: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins, 35/1913 (S. 367-372).

Quellen


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