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Version vom 12. Mai 2012, 17:00 Uhr
Kreis Büren: Übersicht über Veränderungen der Kreisverwaltung, Fürsten und Herren, Ritterschaft, Städte, Landgemeinden, Kirchspiele und Orte, Einteilungen der Verwaltungsbezirke (Kantone, Schultheissbezirke Bürgermeistereien, ab 1841 in Ämter). Die Amtsverbandsgemeinden oder Samtgemeineden besaßen z.B. die lokalen Zuständigkeiten in Angelegenheiten von Standesamt, Katasteramt, Amtsgerichten (Testamenten, Nachlaß-, Erbschafts- u. anderen Gerichtssachen), Polizei, Bauamt ...
Büren ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Büren. |
Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Regierungsbezirk Detmold > Kreis Büren
Kreis Büren 1816
Bestandteil
Ein Teil des Hochstiftes Paderborn
Veränderungen
- 1816 Einrichtung des Kreises Bürn
- 1831 Erweiterung um die Gemeinden Obern- und Niederntudorf aus dem Kreis Paderborn
- 1975 Vereinigung mit dem Kreis Paderborn
Kreisstandardwerte
- 1832/35 Flächeninhalt: 12 /100 Q.M.
- 1832/35 Bevölkerung: 32.295 Einwohner, davon 31.292 rk., 497 ev., 506 Juden
- 1832/35 Gebäude: 58 Kirchen etc., 167 zu Staats- etc- - Zwecken, 4.686 Wohnhäuser, 409 Fabriken, 923 Ställe etc.
- 1832/35 Viehbestand: 4.294 Pferde, 600 Fohlen, 105 Stiere, 904 Ochsen, 6.871 Kühe, 2.906 Jungvieh, 264 veredelte, 24.782 halbveredelte, 19320 Landschafe, 2.583 Böcke und Ziegen, 7.810 Schweine.
Landtag Kreis Büren
1827 Einführung der Kreisordnung für die Rheinprovinzen und Westfalen vom 13.7. Bildung der Kreistage bestehend aus Vertretungen der vier Stände (Standesherren, Rittergutsbesitzer, Städte und Gemeinden) zur Unterstützung des Landrats.
Verwaltung
- 1832/35 Landrat: von Hartmann
- 1832/35 Kreisdeputierter: Friedr. V. Brenken zu Epernburg
- 1832/35 Kreisdeputierter: Graf von Westphalen zu Fürstenberg
- 1832/35 Kreissekretair: Jordan
Fürsten und Herren
- 1832/35 Der Graf Clemens von Westphalen wegen Fürstenberg, Herbram und Drecksburg
Ritterschaft
1832/35 Die qualifizierten Besitzer der Güter:
- Erpenheim
- Essentho
- Sudheim
- Thüle
- Westheim
- Winckhausen
Städte
- 1832/35 Salzkotten: Cantonbeamte Kellerhoh
Landgemeinden
- 1832/35 Büren: Ortsbeamte Schulte Barkhausen
- 1832/35 Wevelsburg: Bürgermeister Gockel zu Büren
- 1832/35 Wünnenberg: Gemeinderath Hesse
- 1832/35 Lichtenau: Bürgermeister Mantell
- 1832/35 Salzkotten: Gutsbesitzer Beine und Boke
Verwaltungsbezirke/Bürgermeistereien
Das Gebiet des Kreises Büren wurde bei der Gründung in Verwaltungsbezirke eingeteilt, an deren Verwaltung zunächst Bürgermeister und / oder Kantonsbeamte beteiligt waren. Ab etwa 1841 bildeteten diese Verwaltungsbezirke oder Bürgermeistereien in der Provinz Westfalen Gemeindeverbände in einem Amtsbezirk, ein „Amt“.
31. 10.1841 Landgemeindeordnung: Neubildung von Landgemeinden (Voraussetzung: eigener Etat oder eigene Abteilung im Etat) und von Ämtern (meist dem entsprechend) seit 1843 Bürgermeistereien.
Amt Büren
- 1832/35 Amt Büren 6.693 Einwohner, davon
- Stadt Büren 1.572 Einwohner
- Brencken 893 Einwohner
- Abden 460 Einwohner
- Wewelsburg 904 Einwohner
- Steinhausen 682 Einwohner
- Eickhoff 95 Einwohner
- Siddinghausen 466 Einwohner
- Weine 298 Einwohner
- Weiberg 377 Einwohner
- Harth 376 Einwohner
- Barkhausen 132 Einwohner
- Hegensdorf 441 Einwohner
- Keddinghausen 51 Einwohner
- Cantonsbeamter: Gockel
- Kämmereirendant: Kleffner
Amt Wünnenberg
- 1832/35 Amt Wünnenberg 6.618 Einwohner, davon
- Stadt Wünnenberg 1.044 Einwohner
- Leiberg 655 Einwohner
- Bleiwäsche 586 Einwohner
- Fürstenberg 1.530 Einwohner
- Oesdorf 543 Einwohner
- Meerhoff 887 Einwohner
- Essentho 764 Einwohner
- Westheim 809 Einwohner
- Cantonsbeamter: Gockel
- Bürgermeister zu Wünnenberg: Lauskötter
- Ortsbeamte: Hasse
- Kämmereirendant: Hammerschmidt zu Wünnenberg
- Communalrendant: Pape zu Fürstenberg
Amt Lichtenau
- 1832/35 Amt Lichtenau 4.816 Einwohner, davon
- Stadt Lichtenau 1.343 Einwohner
- Holtheim 530 Einwohner
- Hakenberg 236 Einwohner
- Ebbinghausen 199 Einwohner
- Stadt Kleinenberg 999 Einwohner
- Asseln 454 Einwohner
- Iggenhausen 184 Einwohner
- Herbram 557 Einwohner
- Grundsteinheim 314 Einwohner
- Cantonbeamter u. Bürgermeister zu Lichtenau: Mantell
- Bürgermeister zu Kleinenberg: Drolshagen
- Kämmereirendant: Wegener zu Lichtenau
- Kämmereirendant: Hagelüken zu Kleinenberg
Amt Atteln
- 1832/35 Amt Atteln 4.751 Einwohner, davon
- Atteln 776 Einwohner
- Husen 755 Einwohner
- Henglarn392 Einwohner
- Helmern 589 Einwohner
- Etteln 870 Einwohner
- Haaren 1.007 Einwohner
- Dalheim 362 Einwohner
- Cantonbeamter: Mantell zu Lichtenau
- Ortsbeamter: Niggemeyer zu Etteln
- Kommunalkassenrendant: Stedenbühl zu Atteln
- Kommunalkassenrendant Henke zu Etteln
Amt Salzkotten
- 1832/35 Amt Salzkotten 5.074 Einwohner, davon
- Stadt Salzkotten 1.527 Einwohner
- Upsprunge 423 Einwohner
- Groß- und Klein Verne mit Enkhausen 1.058 Einwohner
- Thüle 664 Einwohner
- Scharmede 366 Einwohner
- Obertudorf 383 Einwohner
- Niedertudorf 653 Einwohner
- Cantonbeamter und Bürgermeister: Kellerhoff
- Kämmereirendant: Ahrens
Bürgermeisterei Ringboke / Amt Boke
- 1832/35 Amt Ringboke 4.143 Einwohner, davon
- Ringboke 837
- Anreppen 581
- Bentfeld 510
- Schwelle 438
- Hörste 387
- Verlar 349
- Rehbecke 796
- Garfeln 245
- Cantonbeamter Wickenberg
- Ortsbeamter: zu Ringboke: Thewes
Ehemaliges Amt im Kreis Büren (Regierungsbezirk Minden) | |
Amt Atteln | Amt Boke | Amt Büren | Amt Lichtenau | Amt Salzkotten | Amt Wünnenberg |
Quelle
- Westfalenlexikon
- Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Büren / bearb. von L. Schmitz-Kallenberg, Münster i. W : Aschendorff, 1915
Zeitzeichen 1895
- Büren, Kreis in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Minden, Kreisstadt ist Büren (Westfalen)
- Gesamtfläche 764,56 qkm (13,89 qM), auf dem Plateau im Gebiet des Plänerkalkes
- 35.890 Einwohner (davon 509 Ev. u. 516 Juden; 47 Ew./qkm; 1819: 28.228 Einwohner)
- Westfälische Eisenbahn.
- Quelle: Hic Leones
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Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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