Geschichte der Gemeinde Wegberg/124: Unterschied zwischen den Versionen

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des Rektors Cordewener ernannt. Diesem folgte der Rektor Hetzer von 1901 bis 2. Iannnr 1906 und danach der Rektor Aretz.


des Rektors Cordewener eruanut. Diesem folgte der Rektor Hetzer uon 1991 bis 2, Iannnr 1998 und danach der Rektor Aretz.
Nachdem im Jahre 1904 aus den Orten Tüschenbroich, Geneiken, Genfeld. Broich und Brunbeck unter Abtrennung von Wegberg eine selbständige Kapellengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung gebildet worden war, erfolgte am 1. Oktober 1907 die Erhebung dieser Kapellengemeinde zur Pfarre. Zur Erreichung dieses Zieles hatten die Einwohner wiederum große Geldopfer bringen müssen. So zahlten sie z. B. freiwillig zur Errichtung des vorgeschriebenen Pfarrfonds für jede Mk. veranlagter Staatseinkommensteuer 20 Mk. zu diesem Zwecke = also 2000%.


Nachdem iin Jahre 1994 aus den Orten Tüschenbroich, Geneiken, Gcnfeld. Broich und Vrunbcck nnter Abtreuuilug von Wegberg eiue selbständige Kapellongemeinde mit eigener Vermögensverwaltinig gebildet worden war, erfolgte am 1. Oktober 199? die Erhebung dieser Kapcllengemeinde zur Pfarre. Zur Erreichung dieses Zieles hatten die Einwohner wiederum große Gcldopfer bringen müssen. So zahlten sie z. V. freiwillig znr Errichtung des vorgeschriebenen Pfarrfouds für jede Mk. veraulagter Staatseinkonunenstener 2!) Mk. zu diesem Zwecke ^ also 2000»/«.
Am 12. Dezember 1907 wurde der bisherige Rektor Franz Aretz als erster Pfarrer in sein Amt eingeführt.


Am 12. Dezember 1W? wurde der bisherige Rektor Franz Aretz als erster Pfarrer iu seiil Amt eingeführt.
Jetzt plant man eine Vergrößerung oder Neubau der zu klein gewordenen Kirche. 1907 wurde auch ein besonderer Friedhof für die Pfarre von der Gemeinde angelegt.
Jetzt plant man eine Vergrößeruug oder Neubau der zu klein gewordenen Kirche. IM? wurde auch ein befouderer Friedhof für die Pfarre uou der Gemeinde angelegt.


1885, 12. ?., wnrde die Gemarkuug uou eiuem starken Hagelschlng heimgesucht.
: 1885, 12. 7., wurde die Gemarkung von einem starken Hagelschlag heimgesucht.


9. Geneiken.


Das Dorf Geneiken liegt 3,8 km südlich von Wegberg au dem Gemeiudeweg uou Tüscheubroich nach Grambnsch ^ Schwaneubcrg. Es zählt 4? Hanshaltnngen, 4? bewohnte, 12 uubewohute Wohnhäuser und 104 mänuliche, 199 weibliche, zusammen 213 Einwohner, welche etwa je zur Hälfte der katholifchen nnd der euangelifchen Konfefsion augehoreu.
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'''9. Geneiken.'''
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Als die Zahl der evangelischen Schillkinder ans Geneiken und Genfeld 48 erreicht hatte und die bisher besuchte Schule zu Schwaueuberg zu ihrer Aufnahme nicht mehr ausreichte, forderte die Köuigliche Regieruug zu Aachcu durch Verfügung vom 13. Januar 185? die Errichtung einer nenen evangelischen Schills zu Geueikeu. Trotzdem die Gemeinde sich weigerte, mußte sie die Schule mit Ostern 1858 uorlänfig bis zum Bau eines Schulsaales iu ciuem gemieteten Räume unterbringen. Das nntzlosc ferneren Widerstandes einsehend, beschloß der Gemeinderat dann am  12. Juli  1858 die Anfnahme eines
 
Das Dorf Geneiken liegt 3,8 km südlich von Wegberg an dem Gemeindeweg von Tüschenbroich nach Grambusch - Schwanenberg. Es zählt 47 Haushaltungen, 47 bewohnte, 12 unbewohnte Wohnhäuser und 104 männliche, 199 weibliche, zusammen 213 Einwohner, welche etwa je zur Hälfte der katholischen und der evangelischen Konfession angehören.
 
Als die Zahl der evangelischen Schulkinder aus Geneiken und Genfeld 48 erreicht hatte und die bisher besuchte Schule zu Schwanenberg zu ihrer Aufnahme nicht mehr ausreichte, forderte die Königliche Regierung zu Aachen durch Verfügung vom 13. Januar 1857 die Errichtung einer neuen evangelischen Schule zu Geneiken. Trotzdem die Gemeinde sich weigerte, mußte sie die Schule mit Ostern 1858 vorläufig bis zum Bau eines Schulsaales in einem gemieteten Raume unterbringen. Das nutzlose ferneren Widerstandes einsehend, beschloß der Gemeinderat dann am  12. Juli  1858 die Aufnahme eines

Version vom 2. März 2008, 12:28 Uhr

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des Rektors Cordewener ernannt. Diesem folgte der Rektor Hetzer von 1901 bis 2. Iannnr 1906 und danach der Rektor Aretz.

Nachdem im Jahre 1904 aus den Orten Tüschenbroich, Geneiken, Genfeld. Broich und Brunbeck unter Abtrennung von Wegberg eine selbständige Kapellengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung gebildet worden war, erfolgte am 1. Oktober 1907 die Erhebung dieser Kapellengemeinde zur Pfarre. Zur Erreichung dieses Zieles hatten die Einwohner wiederum große Geldopfer bringen müssen. So zahlten sie z. B. freiwillig zur Errichtung des vorgeschriebenen Pfarrfonds für jede Mk. veranlagter Staatseinkommensteuer 20 Mk. zu diesem Zwecke = also 2000%.

Am 12. Dezember 1907 wurde der bisherige Rektor Franz Aretz als erster Pfarrer in sein Amt eingeführt.

Jetzt plant man eine Vergrößerung oder Neubau der zu klein gewordenen Kirche. 1907 wurde auch ein besonderer Friedhof für die Pfarre von der Gemeinde angelegt.

1885, 12. 7., wurde die Gemarkung von einem starken Hagelschlag heimgesucht.


9. Geneiken.


Das Dorf Geneiken liegt 3,8 km südlich von Wegberg an dem Gemeindeweg von Tüschenbroich nach Grambusch - Schwanenberg. Es zählt 47 Haushaltungen, 47 bewohnte, 12 unbewohnte Wohnhäuser und 104 männliche, 199 weibliche, zusammen 213 Einwohner, welche etwa je zur Hälfte der katholischen und der evangelischen Konfession angehören.

Als die Zahl der evangelischen Schulkinder aus Geneiken und Genfeld 48 erreicht hatte und die bisher besuchte Schule zu Schwanenberg zu ihrer Aufnahme nicht mehr ausreichte, forderte die Königliche Regierung zu Aachen durch Verfügung vom 13. Januar 1857 die Errichtung einer neuen evangelischen Schule zu Geneiken. Trotzdem die Gemeinde sich weigerte, mußte sie die Schule mit Ostern 1858 vorläufig bis zum Bau eines Schulsaales in einem gemieteten Raume unterbringen. Das nutzlose ferneren Widerstandes einsehend, beschloß der Gemeinderat dann am 12. Juli 1858 die Aufnahme eines