Neidenburg (Ostpreußen): Unterschied zwischen den Versionen
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* Burg Neidenburg auf dem Gelände der alten Wallburg | |||
* Burgwall im Südteil von '''Gardienen''', am Südende des Gardienen See | |||
* Längswall von 3,1 km Länge im Wald zwischen '''Kaltenborn''' und '''Wallendorf''' | |||
* Schlossberg, 1,5 km südsüdwestlich von '''Malschöwen''' mit heidnischem Wohnsitz | |||
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Die Burg wurde zwischen '''1310''' und '''1376''' erbaut und steht auf einem Hügel, der von drei Seiten von der Neide umflossen wird. Die Gründung fand '''1381''' statt, und schon vor der '''Schlacht von Tannenburg''' fiel die Stadt an Polen, wurde aber vom Orden zurück erobert. Im '''13-jährigen Krieg''' hielt sie zum Preußischen Bund. '''1656''' wurde sie von Tataren belagert. | |||
Schon zur Ordenszeit soll es eine Brauerei gegeben haben. | |||
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Version vom 14. Februar 2010, 17:24 Uhr
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Neidenburg ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Neidenburg (Begriffserklärung). |
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutsches Reich > Ostpreußen > Regierungsbezirk Allenstein > Landkreis Neidenburg > Neidenburg
Einleitung
Neidenburg, Grenzstadt zwischen den prußischen Stämmen Sassen und Galindien, an der Neide gelegen.
Der Name bezieht sich auf eine Burg an der Neide.
- prußisch "neid, nid, nida" = fließen, auf- und abtauchen
Allgemeine Information
Politische Einteilung
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirchen
Katholische Kirchen
Geschichte
Prußische Wehranlagen
- Burg Neidenburg auf dem Gelände der alten Wallburg
- Burgwall im Südteil von Gardienen, am Südende des Gardienen See
- Längswall von 3,1 km Länge im Wald zwischen Kaltenborn und Wallendorf
- Schlossberg, 1,5 km südsüdwestlich von Malschöwen mit heidnischem Wohnsitz
Burg
Die Burg wurde zwischen 1310 und 1376 erbaut und steht auf einem Hügel, der von drei Seiten von der Neide umflossen wird. Die Gründung fand 1381 statt, und schon vor der Schlacht von Tannenburg fiel die Stadt an Polen, wurde aber vom Orden zurück erobert. Im 13-jährigen Krieg hielt sie zum Preußischen Bund. 1656 wurde sie von Tataren belagert.
Schon zur Ordenszeit soll es eine Brauerei gegeben haben.
Genealogische und historische Quellen
Genealogische Quellen
Bibliografie
- Volltextsuche nach Neidenburg in der Familienkundlichen Literaturdatenbank
Genealogische Bibliografie
- Pachollek W., Jend M., Kayss R., Maxin B. HEV Mühlenconsignationen königlicher königlicher Mühlen in den Ämtern Friedrichsfelde, Mensguth, Neidenburg, Ortelsburg, Soldau und Willenberg 1756, 1774, 1780 und 1798. Seeheim-Malchen, Selbstverlag 2007.
Historische Bibliografie
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