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==Literatur==
==Literatur==
'''„Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg“'''
Große Ausgabe (nach dem Stande vom 6. Mai 1913)
Herausgegeben vom Kriegsministerium
Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913
Generalleutnant Otto von Moser:
Generalleutnant Otto von Moser:



Version vom 25. Juli 2008, 06:35 Uhr

Numerisches Regimentsverzeichnis

Füsilier-Regiment Kaiser Franz Josef von Österreich, König von Ungarn (4. Württembergisches) Nr.122

Datei:Bild der Fahne.jpg
kurzer Regimentsname

Hier kurze Erläuterung des Regimentsnamens einfügen

Stiftungstag

10.11.1806

Garnison und Unterstellung 1914

  • Garnison:
  • St., I.; III. : Heilbronn
  • II. : Mergentheim

Das Regiment war 1914 (vor der Mobilmachung) unterstellt:


Formationsgeschichte

  • 10. November 1806:

Bildung eines Füsilier-Bataillons zu vier Kompagnien aus den besten Mannschaften des auf dem Hohenasperg stehenden, im Jahre 1801 gebildeten Garnisons-Bataillons und aus Rekruten. Dem Bataillon werden zwei Fahnen verliehen, die dunkelblau und rot, in Quadrate geteilt, auf einer Seite das königliche Wappen und auf der anderen Seite den Namenszug des Königs tragen..

  • 25. Juni 1807:

Umbenennung in „Füsilier-Regiment von Neubronn“ und Errichtung einer 5. Kompagnie. Aus der 5. Kompagnie und den 5. Kompagnien anderer Regimenter wird kurz darauf das II. Bataillon aufgestellt.

  • 1809:

Umbenennung in „Füsilier-Regiment von Koseritz“.

  • 1811:

Umbenennung in „Infanterie-Regiment Nr. 7“.

  • 6. September 1813:

Das Regiment wird in der Schlacht bei Dennewitz vollständig aufgerieben.

  • 1814:

Wiederaufstellung als „Infanterie-Regiment Nr. 8“ und Verleihung von vier ponceauroten Fahnen mit königlichem Wappen und Namenszug.

  • 31. März 1817:

Umbenennung in „4. Infanterie-Regiment“, gebildet aus dem bisherigen „Infanterie-Regiment Nr. 8“ und dem II. Bataillon des aufgelösten Infanterie-Regiments Nr. 3.

  • 4. Oktober 1818:

Verleihung von Feldzeichen mit Regimentsnummer an die Bataillone.

  • 3. September 1851:

Verleihung von rotseidenen Fahnen mit königlichem Wappen auf der Vorderseite und königlichem Namenszug auf der Rückseite an die Bataillone.

  • 19. Dezember 1864:

Umbenennung in „4. Infanterie-Regiment von Miller“ (Kriegsminister).

  • 18. Dezember 1871:

Umbenennung in „4. Württembergisches Infanterie-Regiment Nr. 122“.

  • 31. Oktober 1872:

Abgabe der 2. Kompagnie zur Bildung eines Füsilier-Bataillons beim Infanterie-Regiment Nr. 121.

  • 1. November 1873:

Aufstellung des Füsilier- (III.) Bataillons aus einer im Regiment gebildeten Kompagnie und je einer Kompagnie des Grenadier-Regiments Nr. 119 und der Infanterie-Regimenter Nr. 121 und 125.

  • 2. Dezember 1874:

Verleihung einer Fahne an das Füsilier-Bataillon (III.) und Auszeichnung der Fahne des I. Bataillons mit dem Band der Kriegsdenkmünze 1870 / 71 und der des II. Bataillons mit dem Eisernen Kreuz.

  • 14. Dezember 1874:

Umbenennung in „Grenadier-Regiment Königin Olga (1. Württembergisches) Nr. 119“.

  • 31. Januar 1889:

Die Bezeichnung „Füsilier-Bataillon“ wird durch „III. Bataillon“ ersetzt.

  • 9. Januar 1892:

Umbenennung in „4. Württembergisches Infanterie-Regiment Nr. 122 Kaiser Franz Joseph von Österreich, König von Ungarn“.

  • 10. November 1906:

Umbenennung in „Füsilier-Regiment Kaiser Franz Joseph von Österreich, König von Ungarn“ und Verleihung von Säkularfahnenbändern.

  • 7. September 1909:

Erzherzog Friedrich von Österreich wird á la suite des Regiments gestellt.

  • 17. September 1909:

Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este wird á la suite des Regiments gestellt.

  • 1. Oktober 1911:

Errichtung einer Maschinengewehr-Kompagnie.


  • 2. August 1914:

Unterstellung unter die 8. (Württembergische) Ersatz-Division, Unterstellung unter die 51. (Württembergische) Ersatz-Infanterie-Brigade.

  • 1. April 1917:

Umbenennung der 8. Ers.-Div. in 243. (Württembergische) Infanterie-Division, Umbenennung der 51. Ers.-Inf.-Brig. in 247. (Württembergische Infanterie-Brigade.

Standorte

  • ab 1806: Hohenasperg.
  • ab 1807: Schloß Horneck bei Gundelsheiml.
  • ab 1810: Crailsheim, (Schwäbisch) Hall und Stockach.
  • ab 1813: Crailsheim (Schwäbisch) Hall und Hohenasperg.
  • ab 1814: Stuttgart und Ludwigsburg.
  • ab 1818: Heilbronn.
  • ab 1833: Stuttgart.
  • ab 1852: Ludwigsburg.
  • ab 1866: Ulm an der Donau.
  • ab 1871: I. Bataillon in Ulm an der Donau.
  • ab 1871: II. Bataillon in Mergentheim.
  • ab 1872: I. Bataillon in Ludwigsburg.
  • ab 1873: Füsilier- (III.) Bataillon in Ludwigsburg.
  • ab 1879: Füsilier- (III.) Bataillon auf dem Hohenasperg.
  • ab 1883: I. Bataillon in Heilbronn.
  • ab 1883: Füsilier- (III.) Bataillon in Ludwigsburg.
  • ab 1890: III. Bataillon in (Schwäbisch) Gmünd.
  • ab 1893: IV. Bataillon in (Schwäbisch) Gmünd.
  • ab 1895: IV. Bataillon in Heilbronn (bis 1897).
  • ab 1897: III. Bataillon in Heilbronn.

Kantone

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Datum einfügen von oder von - bis
Kreis oder Ort
Kreis oder Ort

Uniformen

  • ab, von - bis: Ggf Beschreibung der Farben usw

ggf. Bilderläuterung

Feldzüge, Gefechte usw.

  • 1806 bis 1807 Krieg gegen Preußen:
  • 1809 Krieg gegen Österreich:
  • 22. April 1809: Schlacht bei Eggmühl.
  • 17. Mai 1809: Gefecht bei Linz.
  • 5. Juli 1809: Gefecht bei Traismauer-Zwettendorf.
  • 1812 Krieg gegen Rußland:
  • 13. November 1812: Gefecht bei Koidanow.
  • 21. bis 22. November 1812: Gefecht bei Borisow.
  • 1813 Krieg gegen die Verbündeten:
  • 18. Mai 1813: Gefecht bei Luga.
  • 20. bis 21. Mai 1813: Schlacht bei Bautzen.
  • 24. Mai 1813: Gefecht bei Bertelsdorf.
  • 25. Mai 1813: Gefecht bei Gießmannsdorf.
  • 31. Mai 1813: Gefecht bei Großrosen.
  • 26. August 1813: Gefecht bei Jüterbog.
  • 4. September 1813: Gefecht bei Euper.
  • 6. September 1813: Schlacht bei Dennewitz.
  • 1814 bis 1815 Krieg gegen Frankreich:
  • 30. März 1814: Schlacht bei Paris (St. Maur).
  • 1849 in Baden:
  • 15. Juni 1849: Gefecht bei Käferthal.
  • 29. Juni 1849: Gefecht bei Gernsbach.
  • 1866 Krieg gegen Preußen:
  • Besatzung von Mainz.
  • 1870 bis 1871 Krieg gegen Frankreich:
  • Besatzung von Straßburg.
  • 16. Januar 1871: Gefecht bei St. Loup.
  • 19. Januar 1871: Gefecht bei Aillevillers.

Regimentschefs, -kommandeure

Regimentschefs (Inhaber)

  • ab 1807: Generalleutnant von Neubronn.
  • ab 1809: Generalleutnant von Koseritz (bis 1811).
  • ab 1864: Generalleutnant Kriegsminister von Miller.
  • ab 1892: Kaiser Franz Joseph von Österreich, König von Ungarn.


Regimentskommandeure

  • ab 1806: von Etzdorff.
  • ab 1809: von Dernbach.
  • ab 1811: von Lalance.
  • 1813: Freiherr von Spitzemberg.
  • 1813: Freiherr Adolf von Kechler-Schwandorf.
  • 1813: Freiherr Ernst von Kechler-Schwandorf.
  • 1814: von Wucherer.
  • ab 1814: von Berndes.
  • ab 1817: von Seeger.
  • ab 1819: von Imhoff.
  • ab 1830: von Löffler.
  • ab 1834: von Hügel.
  • ab 1844: von der Osten.
  • ab 1849: von Moser.
  • ab 1853: von Brandenstein.
  • ab 1859: von Baumbach.
  • ab 1866: von Burkhardt.
  • ab 1870: Freiherr von Hügel.
  • ab 1873: von Brandenstein.
  • ab 1874: Freiherr Pergler von Perglas.
  • ab 1881: von Reinhardt.
  • ab 1884: von Roell.
  • ab 1887: Freiherr Seutter von Lötzen.
  • ab 1890: von Schmidt.
  • ab 1893: Balan (Kgl. Preuß. Offizier).
  • ab 1896: von Hardegg.
  • ab 1899: Kretzschmer (Kgl. Preuß. Offizier).
  • ab 1902: von Gerstein-Hohenstein (Kgl. Preuß. Offizier).
  • ab 1906: von Oßwald.
  • ab 1908: von Gagstätter.
  • ab 1911: Busse (Kgl. Preuß. Offizier).
  • ab 1914: Oberst von Triebig.
  • ab 26. Dezember 1915: Oberstleutnant von Alberti.

Literatur

„Militär-Handbuch des Königreiches Württemberg“

Große Ausgabe (nach dem Stande vom 6. Mai 1913)

Herausgegeben vom Kriegsministerium

Druckerei des Königlichen Kriegsministeriums, Stuttgart 1913


Generalleutnant Otto von Moser:

„Die Württemberger im Weltkriege“

Chr. Belser A.G., Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1927

Weblinks